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Leben und Arbeiten im WoMo – wenn ein Traum zur Realität wird. Erster Teil – der Anfang

It’s my Life


Der Titel sagt es bereits, leben im Wohnmobil, kurz WoMo. Ich erzähle euch Mal wie es mir so ergangen ist und vor allem, wie ich zum Erfolg gekommen bin.

Eine Idee und die Umsetzung
Als ich vor ungefähr 3,5 Jahren beschloss noch etwas aus meinem Leben zu machen, wusste ich noch nicht was alles auf mich zukommen würde. Der Kopf war voller Ideen, zumindest bei mir. Also begann ich erst einmal zu überlegen was und wie ich es umsetzen würde. Voller Feuereifer ging ich ans Werk. Erstmal raus aus der Frührente, ab zum Jobcenter. Manch jemand mag es naiv nennen, aber da mein altes Leben ganz anders verlaufen war, musste ich mich Stück für Stück damit lernen auseinander zu setzen und vor allem lernen mit Dingen, mit Hürden umzugehen, die mir bis Dato fremd waren. Jeder Mensch fängt ja irgendwo an. Ich hatte zuvor viele Jahre lang an mir selbst gearbeitet, weil mir mein vorheriges, altes Leben so nicht gefiel. Und das ist noch milde ausgedrückt. Ich konnte mich als Mensch selbst nicht mehr leiden, damit fing ich an. Die Ursachen für all mein damaliges Verhalten fand ich erst in den letzten 3 Jahren heraus. Irgendwie ist es so, dass als ich beschloss mich selbständig zu machen, ich damit auch gleichzeitig meine Vergangenheit aufgearbeitet habe, ich mich selbst kennen gelernt habe, ja zu mir selbst gefunden habe. Soll heißen, dass ich im Grunde auf zwei Ebenen gleichzeitig gearbeitet habe. Zum einem an meinem Businessplan und zum zweiten, aus mir selbst den Menschen zu machen, den ich gut leiden und lieben konnte. Inzwischen habe ich beides erreicht. Meine einzigartigen Designs sind die Grundlage meiner Selbstständigkeit. Designs verkaufen, eine einfache Vorstellung, aber in der Umsetzung erst einmal was ganzes anderes. Ich war völlig unerfahren. Jeder Mensch der sich selbständig gemacht hat weiß wovon ich rede. Es sind diese ganzen Feinheiten, mit denen ich nach und nach konfrontiert wurde und die ich auch nur so, nach und nach bewältigen konnte. Heute sehe ich es positiv, dass ich alles nach und nach bekommen habe, denn sonst hätte ich womöglich erst gar nicht angefangen. Das erste war der Businessplan. Ganz ehrlich, als ich damit anfing, dachte ich mir: ‘ Das sind Foltermethoden, damit ich erst gar nicht erfolgreich werden kann.’ Heute weiß ich warum ein Businessplan so wichtig ist, ohne diesen läufst du unbedacht ins offene Messer und verlierst alles schneller als du schauen kannst. Eines stand für mich von Anfang an fest, ich will mobil arbeiten! Ich las alles was ich in die Finger kriegen könnte, schaute Videos darüber an und meine Euphorie stieg stündlich an. Allerdings aber auch nur, um dann wieder knallhart auf dem Boden der Realität anzukommen.

Wie kommt man an einen Businessplan?
Ich informierte mich und ging zu den Wirtschaftsprüfern, die freudig Hilfe angeboten haben. Da kam die erste Klatsche: Hier ist ein Leitfaden, damit erstellen sie den Business Plan. Ungläubiges schauen meinerseits. Ich fragte, ob man mir das erklären könnte? Sie haben doch den Leitfaden. Zu Hause angekommen saß ich, habe mir alles durchgelesen und war erst einmal ratlos. Alles böhmische Dörfer für mich. Dr. Google wurde mein bester Freund. Was ist ein Break Even Point? Glaubt mir, bis ich das alles heraus gefunden hatte vergingen erst einmal 4 Wochen. Übrigens, der Break Even Point ist der Moment wo eine Firma anfängt schwarze Zahlen zu schreiben. Da ich ein perfektionistischer Mensch war, teilweise es noch bin, ging ich ganz arkibisch Punkt für Punkt durch. Meine Vorstellung war ganz schlicht: so viel Information wie möglich, damit mein Gegenüber auch ja alles versteht. Mein erster Business Plan umfasste also 70 Seiten. Stolz wie Oskar fuhr ich damit zu den Wirtschaftsleuten und bekam die nächste Fahrt auf den Boden. Ich wurde in der Luft zerissen. Es war als ob mir jemand meine Geschäftsidee weggenommen hätte. Ich muss dazu sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt mit einer Frau in New York in Verhandlung stand, die meine Designs ausstellen wollte. Das ist mein Ticket, so dachte ich. Einen 3 Jahresvertrag über 120.000$, da musste doch jeder mir um den Hals fallen und sofort ja sagen. Ich dachte damals einfach so. Heute weiß ich, dass ich sehr blauäugig daran gegangen bin. Aber umso mehr freut es mich natürlich, dass ich mich so sehr zusammen gerissen habe, eine eiserne Disziplin an den Tag gelegt habe, um mein Ziel auch zu erreichen. Es gab keinen Plan B!


Selbst heute überrascht mich meine Beharrlichkeit, meine Geduld und Ausdauer noch manchmal selbst. Wisst ihr, unter den Umständen, unter denen ich angefangen habe, ist es ein Wunder, dass ich es geschafft habe. Der Grund für diese, meine Aussage ist simpel. 2019 im November brach ich zusammen, Kollaps. Einige Tage später erfuhr ich, dass ich niemals Epilepsie hatte und zudem, dass die Tabletten, die ich 26 Jahre lang genommen hatte, eine toxische Wirkung auf meinen Körper hatten. Erst einmal brach für mich eine Welt zusammen. Aber ich kämpfte weiter. Ich sah nur eine Möglichkeit, die Tabletten sofort absetzen. Denn eines weiß ich, Entzugserscheinungen hören irgendwann auch auf. Gesagt getan. Mein Business Plan ruhte erst einmal. Jetzt stand meine Gesundheit im Vordergrund. Glaubt mir, mein Körper war völlig außer Rand und Band. Schweißausbrüche, Hitze, auf meinem Körper hätte man locker ein Steak braten können. Dann das jucken. Zwischendurch wollte mich mein Körper einmal völlig ins aus schicken. Meinem Hund verdanke ich, dass ich noch lebe. Meine Bella merkte was los war und hat mich solange angebellt, bis ich wieder zu mir kam und Aufstand An dem Tag habe Ich es dennoch geschafft einer Freundin mein Testament zu senden. Kein Scherz! Es brach natürlich die Hölle los. Dann kam mir die Idee: gegen das Jucken nahm ich meine Antiallergische Tablette, hüstel…einige mehr. Man kommt ja sonst nicht zum schlafen. Dann brauchte mein Körper Energie. Glaubt mir, jede Schwangere wäre vor Neid erblasst.Aber es hat geholfen, mein Körper fing an sich zu erholen. Als erstes verschwanden die Suizidgedanken, die durch dieses Antiepileptika ausgelöst wurden. Steht tatsächlich im Beipackzettel. Dann verschwand der Schwindel, die Blickstarre wich allmählich. Heute sehe ich es so, seitens der Ärzte ist es grob fahrlässig, Menschen unter solchen Umständen Auto fahren zu lassen. Es ist meine ehrliche Meinung. Ich hatte ganz großes Glück. Dann ging es mir so gut, dass ich mir meine Implantate setzen ließ. Ach so, die Neurodermitis dauert am längsten, die klingt jetzt erst ab. Kurz zusammengefasst, es dauerte insgesamt fast 3 Jahre bis alles weg war. Der Grund dieser fatalen Fehldiagnose ist einfach erklärt. Ich sage es offen, weil es zu meinem Leben gehört, es wird immer ein Teil von mir bleiben, der mich geprägt hat. Es war der sexuelle Missbrauch, der für mich damals zu viel war und der mich kollabieren ließ, hinterher waren es zusätzlich diese falschen Tabletten, die im Übrigen mein Wesen brutal verändert hatten. Eine Ärztin erkannte diesen Fehler, ihr verdanke ich mein Leben. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal. So etwas passiert wenn Ärzte keine Zeit, keinen Bock haben, oder schlicht Symptome übersehen. Nun gut, passiert ist passiert. Eine Anmerkung noch dazu. Meine Wesenveränderung erkläre ich so: ich fühlte mich wie Dr. Jeykell und Mr. Hyde. Als es mir das erste Mal 2019 auffiel, nachdem ich aus einer Ohnmacht wieder erwachte, ich kaum noch sprechen konnte, da fiel es mir das erste Mal auf. Die Ärzte ratlos, ich bekam panische Angst. Niemand wusste was los war. Es kam die einfachste Methode: psychisch Krank, dass bekommt man doch immer dann zu hören, wenn Ärzte nicht weiter wissen. Das Hauptproblem lag darin, dass mir niemand zuhörte, geschweige denn mich ernst nahm, obwohl ich immer wieder auf diese Tabletten und auch deren Nebenwirkungen hingewiesen habe. Es war sehr schlimm für mich. Ich kam zu dem Punkt, wo ich allmählich wieder anfing zu leben, als mich ein Vorsorgetermin meiner Gynäkologin erreichte. Ich bin also hin und an diesem Tag sagte sie mir: “Sie sind gesund. Sie sind nicht agressiv, sie wurden agressiv gemacht.” Glaubt mir, diesen Tag vergesse ich nie. Gesund! Gesund! Ich konnte es kaum fassen. Ich fuhr nach Hause, die Tränen liefen mir vor Freude über das Gesicht. Endlich konnte ich meine Selbstständigkeit umsetzen. 2 Tage hielt diese Freude an…und dann kam ….Corona! Die Pandemie wurde ausgerufen. Ich saß da, völlig Fassungslos! Nein, dass durfte nicht sein, nicht so! Ich wollte das nicht akzeptieren. Und das war auch gut so. Mein Kampfgeist kam durch. Kurzerhand begann ich mich zu beschäftigen, eine Lösung musste her. Also fing ich an meine Küche zu fliesen, kein Scherz. Und beim fliesen, was wirklich anstrengend war, ist, kam mir die Idee: Folien! Ich schaute erneut Videos, wie VAN’s ausgebaut, umgebaut wurden. Und damit war die Geschäftsidee geboren und die ich auch nun umsetze. Im Grunde hat mir die Pandemie auch geholfen. Mag komisch klingen, aber es ist so. Es geht im Leben nicht immer nur darum, dass umzusetzen was gut für mich selbst ist, sondern viel mehr darum, was für andere Menschen von nutzen ist. Und so entstand meine Idee, Design Folien herstellen zu lassen und diese zu verkaufen.. Inzwischen habe ich begriffen wie die Welt funktioniert, wie die Menschen funktionieren. Mag komisch klingen, aber es war als ein Schleier mir all die Jahre die Sicht versperrt hatte. Und genau das war auch passiert, denn die Antiepileptika hatten mein ganzes Zentrales Nervensystem lahm gelegt. Hätte ich je Epilepsie gehabt, so ginge es mir jetzt nicht so gut. Ich lebe inzwischen seit 3 Jahren Tabletten frei, ohne Anfälle, ohne kollabieren. Das zeigt doch ganz klar: Ich habe alles richtig gemacht!
Und ja, ich bin stolz darauf, vor allem meiner Intuition gefolgt zu sein. Das werde ich den Rest meines Lebens machen, folge deiner Intuition. Es gibt so viele tolle Menschen, wir haben so eine wundervolle Natur, Erde. Wir dürfen dankbar sein, dass wir als Menschen, Lebewesen dieses Planeten hier auf so wundervolle Weise, leben und verweilen dürfen. An dieser Stelle mache ich einen Break, ich werde es unterteilen, ist zu lang. Sonst könnte ich ja direkt ein Buch schreiben.
Und ja, so wie ich es schreibe ist es passiert. Ich rede nichts schön, schmücke nichts aus. Was für manch einen wie ein schlechter Film anhört, ist für mich die harte Realität gewesen. Für mich ist jetzt nur noch eines wichtig: ich habe es geschafft! Mein neues Leben beginnt in einigen Tagen……bleibt Neugierig und gespannt wie es weiter geht….

Bella, meine Heldin
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