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Mein Weg zum mobilen arbeiten, ja der war lang, steinig und dennoch effektiv. Als ich dachte, dass mein Business Plan fertig ist, fehlte mir noch eine einzige Sache – der Rentabilitätsplan. Ich muss dazu sagen, dass mir über viele Jahre eingeredet worden war, dass ich nicht rechnen könnte. Dies hatte seine Spuren hinterlassen, nämlich dass ich wirklich dachte, dass ich nicht rechnen könnte. Also hatte ich Angst zu rechnen. Mag für manch einen komisch klingen, aber es war wirklich so. Ich darf sagen, dass ich wohl rechnen und auch kalkulieren kann, ansonsten hätte ich es ja auch nicht geschafft.

Ich darf sagen, dass ich eine Woche gesessen habe, immer wieder die Unterlagen in die Hand genommen habe, sie beiseite gelegt habe. Dann bin ich dran gegangen. Anfangs hat mein Gehirn total blockiert. Doch ich machte weiter und kam so Schritt für Schritt voran. Der endgültige Durchbruch kam allerdings noch etwas später. Mein Hauptproblem lag aber wo ganz anders, meine Ängste. Meine Ängste, die mir durch diese jahrelange falschen Dinge, die mir eingeredet worden waren, hatte ich nicht bemerkt. Daraus waren mit der Zeit Panikattacken entstanden, von denen ich auch keine Ahnung hatte.

Es ist sehr schwer mit etwas umzugehen wovon man keine Ahnung hat, es mir nie erklärt wurde. Das erste Mal tauchte eine generalisierte Angststörung mit Panikattacken 2019 auf, als damals im Krankenhaus erkannt wurde, dass ich keine Epilepsie hatte. Es ist schon schlimm, wenn man, wie bei mir es einfach nicht erkannt hat und ich damit Jahre lang, mit einer, ich sage es Mal ruhig, Erkrankung herum gerannt bin, die immer schlimmer und schlimmer wurde. Mein Verhalten hatte sich also nicht nur durch diese Fehldiagnose geändert, sondern es war durch auch eine generalisierte Angststörung mit Panikattacken. Heute weiß ich, dass ich dadurch regelrecht panisch, aber auch agressiv reagiert hatte. Das mir das mein Leben fast komplett versaut hat, wusste ich nicht. Woher auch. Ich erkannte es im Dezember 2020 durch Zufall, weil ich in einer schlimmen Situation war, wo ich mir Hilfe suchte. Und nachdem ich diese magischen Worte ausgesprochen hatte:”Ich hatte solche Angst!” Da wurde es mir plötzlich bewusst. Als ich dann wenig später einer Freundin freudestrahlend erzählt habe:” Es war nur eine Angst mit Panikattacken.” Da schaute sie mich sprachlos an. Viele haben meine Freude nicht verstanden, aber ich erkläre es. Angststörung mit Panikattacken sind behandelbar. Es hätte auch etwas viel schlimmeres passieren können, wie Krebs oder eine andere schwere Erkrankung. Deshalb…nur….

Inzwischen ist es vorbei, weil ich mich nach und nach meinen Ängsten gestellt habe. Das war manchmal schwieriger, manchmal leichter, aber es löste sich nach und nach alles auf. Und nur über diesen Weg, sich seinen Ängsten zu stellen erreicht man seine Ziele. Während der Pandemie wurde es mir noch viel bewusster, nämlich wie viel Menschen unter Ängsten leiden. Die Menschen, die sich wegen Toilettenpapier geprügelt haben, dass waren deren Ängste, ja Panikattacken. Ihr seht, es kann jeden treffen. Es geht mir hierbei nur darum, um aufzuzeigen, zu welchen, ich muss sagen, wirklich massiven Problemen Ängste führen können, vor allem wenn ihnen nicht entgegen gewirkt werden kann, weil sie gar nicht erkannt werden. Viele Menschen schämen sich dafür. Warum? Ist es peinlich Angst zu haben? Für viele Menschen ist das tatsächlich so. Allerdings tut sich damit keiner einen Gefallen, im Gegenteil, es verschlimmert alles. Und ja, ich rede über solche Dinge, weil es wichtig ist für mich, meine Entwicklung ist. Darüber reden, es sich selbst eingestehen, dass ist der Weg um aus solchen Situationen herauszukommen. Es war für mich enorm wichtig, denn mit diesen Ängsten könnte ich nie in die Selbstständigkeit gehen. Ich muss sagen, dass es mich dennoch danach nochmal erwischt hat, allerdings mit einer viel weitreichender Auswirkung, nämlich, dass ich erkannt habe, dass ich früher nie gemerkt habe, dass ich während einer Panikattacke Menschen um mich herum verletzt habe, was niemals mein Ziel war. Ich war über mich selbst erschrocken. Ich glaube das viele Menschen auch gar nicht wissen, dass viele Verletzungen, die wir aussprechen, durch solche Situationen entstehen. Es ist schon erschreckend. Meine Hochachtung gilt all jenen Menschen, die Verständnis für mich zeigen und auch ganz klar sagen: du kannst ja nichts dafür. Ja, auch das war und ist manchmal noch mein Weg. Zurück zum rechnen. Bis sich diese Blockade aufgelöst hat, dauerte es. Allerdings darf ich auch sagen, dass ich, als ich es dann doch begriffen hatte, dass ich sogar sehr gut rechnen und kalkulieren kann, es seitdem wie von selbst läuft. Selbst Kopfrechnen fällt mir inzwischen sehr leicht, was ich früher nie konnte, so dachte ich zumindest.


Ihr seht, der Weg in die Selbstständigkeit ist ein Weg zu sich selbst. Es ist ein Lernprozess. Ich habe in den letzten 3 Jahren mehr über das Leben, die Menschen, mich selbst, unser System und vieles mehr gelernt. Oftmals war es ein Gefühl als ob ich laufen gelernt habe. Das wichtigste ist, dass ich gelernt habe für mich selbst einzustehen. Hinzu kommt, dass ich gelernt habe, dass ich auch Fehler machen darf, denn daraus habe ich am meisten gelernt. Ich kann euch sagen, dass ich bis zum Schluss meinen Businessplan 12x neu geschrieben habe, meist war der Grund, dass er zu lang war. Ganz zum Schluss habe ich erst erkannt, warum der Businessplan so kurz wie möglich sein soll. Es gibt bei weiteren Vorgängen nicht genug Platz um alles hinein zu schreiben. Wenn man das allerdings nicht weiß, dann rätselt man. Jaja, man lernt doch immer wieder dazu. Natürlich gehören auch viel Recherche und Wissen dazu. Eines habe ich noch dazu gelernt, nämlich, dass es erst im nächsten Step so richtig ins Detail geht. Der Businessplan ist sozusagen das Grundgerüst. Die Feinarbeit kommt dann nach und nach. Ich gebe zu, dass ich auch oft genug gedacht habe: Warum erklärt das mir denn niemand. Inzwischen weiß ich, dass es so wie es gelaufen ist, genau richtig war, denn nur so habe ich dazu gelernt. Ihr seht also, alles hat seinen Sinn. Der Weg in die Selbstständigkeit ist also der Weg zu erkennen, wozu ich als Mensch fähig bin, wenn ich wirklich etwas erreichen will. Was mein Handeln auch sehr geprägt hat war eine Mini Serie: die Pioniere Amerikas. In dieser Serie werden die ganz großen Pioniere Amerikas vorgestellt und wie sie ihre Ziele erreicht haben. Dazu gehören: Rockefeller, Vanderbilt, J.P. Morgan, Ford, Carnegie….dies sind Menschen die eines gemeinsam hatten: Sie haben immer an dich geglaubt, sie haben sich von niemandem von ihre Zielen abbringen lassen. Und das hat mich so sehr beeindruckt, dass ich mich auch von niemandem habe von meiner Selbstständigkeit abbringen lassen. Der Glaube an sich selbst ist auf diesem Wege der Dreh und Angelpunkt. Viele Leute geben Ratschläge, aber letztendlich kann sich doch niemand wirklich in deine Situation hineinzuversetzen. Sind wir Mal ehrlich, wir sagen zwar oft, dass wir andere verstehen. Aber tun wir das auch wirklich? Ich denke nicht. Aber ich möchte euch damit einfach nur sagen, dass wenn man wirklich etwas will, dann kann man alles erreichen. Allerdings muss man dafür auch ins Handeln kommen.


Wie sage ich immer: von nüscht kommt nüscht!

Den Rentabilitätsplsn habe ich letztendlich mit der Hilfe eines ganz tollen Menschen von den Wirtschaftssenioren geschafft. Aus dem einfachen Grund, er hat mir alles erklärt, was ich nicht wusste. Ein ganz großartiger Verein, ein ganz toller Mensch. Wer einen Businessplan braucht, wendet euch an die Wirtschaftssenioren, die helfen wirklich. Es gab leider dazwischen einige andere Institutionen, bei denen würde ich in 100 Jahren nicht zum Ziel kommen. Es ist nun Mal so. Und eines braucht ihr auf diesem Weg auf jeden Fall: Durchsetzungsvermögen und Durchhaltevermögen, Geduld, Disziplin und der Wille, neues dazu zu lernen.
In diesem Sinne…bis zum nächsten Mal….
Bei …

Mein Weg in die Selbstständigkeit

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