Die Welt mit anderen Augen sehen

Die Welt mit anderen Augen sehen

Die Welt mit anderen Augen sehen

Die Welt mit anderen Augen sehen

Die Welt mit anderen Augen sehen

Hallo Welt,
Das Leben mit anderen Augen sehen, lautet mein heutiger Beitrag.
Vielleicht könnt ihr es ja bereits erraten? Nun gut, ich möchte es euch anhand einer Geschichte erklären, die ich vor einigen Jahren erlebt habe.
Damals habe ich beim Event Management gearbeitet. Es war eine sehr schöne Zeit, da ich viel herum kam, Orte besuchen durfte, die ich vorher noch nicht gesehen hatte.
Eines Tages bekam ich den Auftrag mit einem anderen Kollegen ein Event in Köln zu machen.
Um 4 Uhr morgens aufstehen, weckte nicht gerade große Begeisterung in mir, aber ich liebte diesen Job.
Und glaubt mir, ich wurde entschädigt, mit einem traumhaft schönen Sonnenaufgang.
Da sich mein Kollege etwas verspätet hatte, ging ich umher und schaute mir alles in Ruhe an, meine Kamera dabei. Die Stadt erwachte langsam. Erste Menschen kamen heraus, um frische Brötchen zu kaufen. Der Duft dieser Bäckerei liegt mir heute noch in der Nase. Vögel zwitscherten und immer mehr Menschen befanden sich inzwischen auf dem Weg zur Arbeit, oder wo auch immer hin.
Als sich vor mir plötzlich ein großer Platz auftrat, der von dem Licht der aufgehenden Sonne ganz allmählich mit Helligkeit geflutet wurde. Es war ein sehr kälter Tag, doch ich spürte diese Kälte nicht. Ich sah nur diese wunderschöne Stadt, mit ihren faszinierend schönen Fassaden, teilweise alte Architektur, in einer Farbpracht, die alles in den Schatten stellen wollte. Es gab Cafés, die von geschäftigen Kellnern vorbereitet wurden. Stühle und Tische wurden gesäubert, kleine Vasen zierten die Tische und luden zum entspannten Miteinander ein. Während mein Kollege endlich eingetroffen war, hatte ich soviel in mich aufgenommen, dass ich völlig verzaubert war, es noch bin. Köln, du hast mein Herz im Sturm erobert. ❤️
Kölle, du min Stadt am Rhein… Ja, so geht ein Teil des Textes aus einem ganz tollen Song.
Und hier… Erste Eindrücke…

Mein Kollege, wie immer total abgehetzt und ständig unter Strom stehend, sagte mir nur:”Nun schau dir mal diese Betonburg an!” Ich sah ihn völlig irritiert an. Ich sah, Fröhliche Menschen, alte und wunderschöne Fassaden von Häusern, die ihre Geschichten zu erzählen hatten. Ich sah die wundervollen, alten Bäume, die Schatten spendeten. An manchen Häusern prangte rotgefärbtes Efeu, an anderen Wänden rote Weinblätter, die in der Sonne um die Wette funkelten und mir zuriefen… Hier sind wir, Sieh unsere Schönheit. Und ich sah sie. Über all dem, ragte, majestätisch der Kölner Dom. Eine Architektur, die einzigartig ist und in ihrer Schönheit nicht zu übertreffen ist. Was müssen das für Baumeister und Architekten gewesen sein?! Und zu jener Zeit damals, als es noch keine Krähne und Hightech gab. Macht sich überhaupt noch jemand Gedanken darüber, was die Menschen da geschaffen haben?! Dies gilt übrigens auch für alle anderen Kirchen, Kathedralen und Bauten, sowie Häuser.
Später fand ich noch einen Innenhof, gesäumt von zig Fahrrädern, Bäume und Bänke, die zum verweilen einluden. Die Sonne verzauberte diesen Hof, zu einem wunderschönen Platz, den man, so wie in diesem Moment, kein zweites Mal fand. Da ich zwischendurch Wartezeit hatte, nahm ich auf einer dieser Bänke Platz, die Sonne im Rücken, gab mir so viel Wärme. Durch das hinsetzen eröffneten sich mir wieder neue Perspektiven. Die Sonne stand in manchen Fenstern und zauberte Lichtreflektionen, die einmalig schön waren.
Ich bin nach der Arbeit noch etwas da geblieben, ich wollte mich noch umsehen, doch leider, wie es so oft im Leben kommt, musste ich dann doch plötzlich zurück, weil das Auto für ein neues Event gebraucht wurde.
Köln, ich werde dich immer in meinem Herzen tragen, denn du hast mir an diesem Tag so viel gegeben, wie sonst kaum eine andere Stadt: das ich meine Sichtweise habe, die ich mir immer erhalten werde, habe. Bis heute.
Wisst ihr, ich bin der Meinung, daß Gott mir eine ganz große Gabe geschenkt hat, dass ich diese, unsere Welt mit anderen Augen sehen darf, als viele andere Menschen. Es macht unsere Welt noch schöner und dafür bin ich sehr dankbar.

Eure Gabi

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